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Kondratieff und Social Media

26 Jul

Nikolai Kondratieffs Theorien über die langen Wellen sind packend und bestechen durch empirische Evidenz. In einem Artikel in der ‘FuW’ vom 20. September 2008 (Seite 25) wurde wieder einmal darauf aufmerksam gemacht. Ganz grob lässt sich die Theorie wie folgt zusammenfassen:

  1. Eine Erfindung mit grosser Auswirkung auf ökonomische Realitäten wird geboren. (z.B. Eisenbahn [kürzerer Transport], elektrischer Strom [Energieübertragung], Computer [Informationsverarbeitung]). Die Erfindung entspringt stets einem Mangel.
  2. Geld fliesst in dieses neue Gebiet und lässt es zu einem Allgemeingut werden. Hohe Renditen und rasches Wachstum zeichnen diese Phase aus. Die Wirtschaft blüht.
  3. Dazwischen sind kurze Crashs möglich (Generationenwechsel der Basisinnovation)
  4. “Es ist vollbracht”. Weitere Investitionen sind nicht mehr nötig. Die Renditen fallen gegen Null. Das Geld sucht sich neue Orte und es entstehen Übertreibungen (Bubbles), die üblicherweise in einem Crash enden.
  5. Nachdem aufgeräumt wurde, sucht das Geld von Neuem die Innovation und ein neuer Zyklus beginnt.

Wo stehen wir heute? Wie geht es weiter?
Kondratieff schrieb, an den kanppen Produktionsfaktoren entstehen die Märkte von morgen. Wo also sind die grössten relativen Knappheiten? Überlegen Sie sich selbst, woran es heute am meisten fehlt, dass wir unsere Dienstleistungen nicht produktiver erbringen können? Read the rest of this entry »

 
 

Social-Media-Blase: Die Überhitzung eines Trends

23 Jul

Social Media ist DAS große Thema in Unternehmen. Bei manchen scheint es die Vernunft auszuschalten.

Als vor drei Jahren jeder über das Web 2.0 sprach und unzählige Social Networks und Online-Startups im für diese Ära typisch bunten, verspielten Design online gingen, sprach man schnell von einer Web-2.0-Blase. Dabei bezog man ich auf eine wiedererstarkende, euphorische Internetwirtschaft, in die nach vielen Jahren der Ebbe wieder kräftig Geld investiert wurde, der es jedoch an tragfähigen Geschäftsmodellen mangelte. Der große, mit dem New-Economy-Crash vergleichbare Knall blieb zwar aus, aber eine Konsolidierung der Startuplandschaft fand dennoch statt. Eine Reihe ambitionierter Dienste musste sich von den Nutzern verabschieden. Drei Jahre nach dem Höhepunkt der Web-2.0-Begeisterung arbeitet ein weiterer Hype auf seine Überhitzung hin. “Social Media” ist als Buzzword in aller Munde und hat die Erwähnungen des alternden Web-2.0-Begriffs zum Jahreswechsel überholt (gefühlt jedoch schon deutlich früher). Social Media vs Web 2.0 Während Social Media ähnlich wie Web 2.0 zu unterschiedlichsten Definitionen führen kann, wird es beim Zurückblicken in einigen Jahren wahrscheinlich als die Periode bezeichnet werden, in der sich große wie kleine Unternehmen abseits der Internetbranche erstmalig an einen Dialog mit ihren Zielgruppen wagten, ermöglicht durch neue, vielseitige digitale Kommunikationskanäle. Read the rest of this entry »
 

Nachdem ich mich bei foursquare, gowalla, …

22 Jul
Nachdem ich mich bei foursquare, gowalla, friendticker, brightkite & qype eingeloggt hatte, gingen wir in die nächste Bar. (via @sufranke)
 
 

Twitter-Leitfaden: Schnelle Einführung ins Corporate Twittering

22 Jul
Neben Facebook wächst auch Twitter immer noch schnell. Unser frisch überarbeitete Leitfaden führt ein ins «Corporate Twittering». Den ganzen Leitfaden finden Sie zum kostenlosen Download auf unserer Website www.bernet.ch/checklisten oder weiter unten in diesem Beitrag gleich bei Slideshare. Read the rest of this entry »
 

Flipboard: Das Social-Media-Magazin der nächsten Generation

21 Jul
Flipboard ist eine spannende iPad-App, die Social-Media-Inhalte als Magazin aufbereitet. Das Spannende ist aber unter der Motorhaube: Die Algorithmen, die Inhalte nach relevanz sortieren....(read more)
 

What The iPhone 4 Gyroscope Means for Augmented Reality

20 Jul
When the iPhone 4 was announced, there was one feature many of us were skeptical about: the gyroscope. I think the problem was that many didn’t catch the differences between an accelerometer and a gyroscope, and Steve’s jenga demo surely didn’t help in making these differences very clear. Ngmoco’s first FPS for the iPhone 4 was the first app to truly take a adavntage of the new technology. Acrossair, developers of many AR apps for iPhone, decided to give us a demonstration of how much their AR browser can be different whether it’s run on an iPhone 4 and a 3GS. Read the rest of this entry »
 
 

It’s the content, stupit!

20 Jul

Aktuell beschäftige ich mich mit Online-Publishing, also dem Publizieren von “Büchern” auf elektronischen Plattformen wie z.B. iTunes/iPad oder Amazon.com/Kindle. Dabei ist mir aufgefallen, dass es in der Schweiz offenbar noch niemanden gibt, der ein brauchbares Angebot für Schriftsteller vorweisen kann. Und so erstaunt es mich auch nicht, dass der “Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband” (SBVV) zum Thema E-Books nichts (ok, einen Verweis auf den SONY-Reader gibt es) auf seiner Webseite hat und mir auch nach einer Woche noch keine Antwort auf meine E-Mail gegeben hat.

Ja, momentan beschäftigt sich der Verband lieber mit dem Thema der “Buchpreisbindung” – also der Sicherung des Wohligen, Bekannten – der “cash-cow”. (Und mit ihm verschläft auch das Parlament diese Revolution – mir soll’s recht sein!) Das erinnert doch irgendwie schon stark an die Abwehrversuche der Musikbranche vor zehn Jahren gegenüber dem Online-File-Sharing (“Napster”). Ob dieses Mal auch wieder Apple die Nase vorn hat und den “alten Herren” zeigt, wo’s lang geht? Die Chancen stehen nicht einmal so schlecht…

Als nächstes sah ich einen längeren Artikel im Magazin über “Das grosse Zittern um die Zukunft des Lesens im Zeitalter des iPad” (Seite 14ff, Ausgabe 26-10). Hier ein paar Sätze, die ich für mich markiert habe:

  • “[...] die, die lesen, wirklich lesen, sind ja schon heute eine Minderheit”
  • “Woher die Abneigung gegenüber dem elektronischen Buch? Weshalb bloss die Furcht vor der Einsicht, das Wichtigste am Buch könnte nicht das Buch, sondern sein Inhalt sein?”
  • “Laut einer Studie will sich jeder vierte in den USA ‘wahrscheinlich’ oder ‘sehr wahrscheinlich’ einen E-Reader anschaffen. Im Jahr 2013 soll E-Books sechs Prozent der Buchbranche ausmachen. Tendenz weiter steigend.”
  • “Die Strategie heisst: vorne mit dabei sein, weil es hinten ungemütlich werden könnte.”
  • “[...] die Zahlen widersprechen der Intuition. Erste Studien aus den USA ergaben, dass auf dem iPad seit der Markteinführung ‘Non-Fiction’ und ‘Fiction’ zu je fünfzig Prozent runtergeladen werden.”
  • “Wenn zwanzig Prozent der Bücher, die verkauft werden, künftig E-Books sind, dann werden annähernd zwanzig Prozent der Buchhandlungen schliessen oder sich verkleinern müssen.”
  • “[...] als fairster Player aus Sicht der Verlegen gilt Apple.”
  • “Man muss also jetzt in die E-Books investieren, um ‘in fünf, vielleicht zehn Jahren’ [...] die ersten Eier zu bekommen.”
  • “Das E-Book fühlt sich zwar nicht wie ein Buch an, doch es liest sich wie eines. Das Lesen bleibt sich gleich.”

Ganz zufällig kann Amazon in den USA vor einem Tag einen bemerkenswerten Erfolg vermelden:

Amazon verkauft mehr elektronische als gebundene Bücher
(Quelle: NZZ Online)

Nun also die Frage:

Wo soll ich also meine Geschichte publizieren? Weiss jemand Rat?

 
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Kindle-Verkaufszahlen: Amazon verkündet E-Buch-Sieg

20 Jul
Erstmals in der Firmengeschichte hat Amazon mehr E-Bücher als gebundende Bücher verkauft. Die "New York Times" und andere feiern schon das letzte Stündlein des Buches - verfrüht, wie eine genauere Analyse der Amazon-Zahlen ergibt.
 
 

How To Avoid A Social Media Disaster

19 Jul
How To Avoid A Social Media Disaster - http://bit.ly/cb2ipK
 
 

2020 Internet

18 Jul

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