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Netzökonomie für Verleger

08 Jul

Des Journalisten wahrer Kern zum Hinterfragen und Zusammenhänge erklären dürfte ein Revival erfahren:

Während eine Nachricht auf Papier immer zusätzliche Kosten für den Druck- und Vertrieb verursache, seien die zusätzlichen Kosten, die ein weiterer Leser dieser Nachricht im Internet verursache, eben null – womit auch der Preis null ist. Was keine guten Nachrichten für Verleger sind, die ihre Geschichten gerne im Internet verkaufen wollen.

Die Lösung für das Problem liegt meines Erachtens in zwei Dingen: Die Kosten für die Produktion dieser Standard-Nachrichten müssen gesenkt werden, indem sie zum Beispiel von Nachrichtenagenturen eingekauft werden und nicht mehr selber produziert werden. Die Differenzierung vom Wettbewerber muss dann in der Interpretation und Analyse der Nachrichten erfolgen.

Hal Varian
Seit 2002 als Berater für Google tätig
Bis 2007 Ökonom der Universität von Kalifornien in Berkeley,
seither Chefökonom von Google

Quelle: FAZ.net

 
 

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