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Archive for Juli, 2010

It’s the content, stupit!

20 Jul

Aktuell beschäftige ich mich mit Online-Publishing, also dem Publizieren von “Büchern” auf elektronischen Plattformen wie z.B. iTunes/iPad oder Amazon.com/Kindle. Dabei ist mir aufgefallen, dass es in der Schweiz offenbar noch niemanden gibt, der ein brauchbares Angebot für Schriftsteller vorweisen kann. Und so erstaunt es mich auch nicht, dass der “Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband” (SBVV) zum Thema E-Books nichts (ok, einen Verweis auf den SONY-Reader gibt es) auf seiner Webseite hat und mir auch nach einer Woche noch keine Antwort auf meine E-Mail gegeben hat.

Ja, momentan beschäftigt sich der Verband lieber mit dem Thema der “Buchpreisbindung” – also der Sicherung des Wohligen, Bekannten – der “cash-cow”. (Und mit ihm verschläft auch das Parlament diese Revolution – mir soll’s recht sein!) Das erinnert doch irgendwie schon stark an die Abwehrversuche der Musikbranche vor zehn Jahren gegenüber dem Online-File-Sharing (“Napster”). Ob dieses Mal auch wieder Apple die Nase vorn hat und den “alten Herren” zeigt, wo’s lang geht? Die Chancen stehen nicht einmal so schlecht…

Als nächstes sah ich einen längeren Artikel im Magazin über “Das grosse Zittern um die Zukunft des Lesens im Zeitalter des iPad” (Seite 14ff, Ausgabe 26-10). Hier ein paar Sätze, die ich für mich markiert habe:

  • “[...] die, die lesen, wirklich lesen, sind ja schon heute eine Minderheit”
  • “Woher die Abneigung gegenüber dem elektronischen Buch? Weshalb bloss die Furcht vor der Einsicht, das Wichtigste am Buch könnte nicht das Buch, sondern sein Inhalt sein?”
  • “Laut einer Studie will sich jeder vierte in den USA ‘wahrscheinlich’ oder ‘sehr wahrscheinlich’ einen E-Reader anschaffen. Im Jahr 2013 soll E-Books sechs Prozent der Buchbranche ausmachen. Tendenz weiter steigend.”
  • “Die Strategie heisst: vorne mit dabei sein, weil es hinten ungemütlich werden könnte.”
  • “[...] die Zahlen widersprechen der Intuition. Erste Studien aus den USA ergaben, dass auf dem iPad seit der Markteinführung ‘Non-Fiction’ und ‘Fiction’ zu je fünfzig Prozent runtergeladen werden.”
  • “Wenn zwanzig Prozent der Bücher, die verkauft werden, künftig E-Books sind, dann werden annähernd zwanzig Prozent der Buchhandlungen schliessen oder sich verkleinern müssen.”
  • “[...] als fairster Player aus Sicht der Verlegen gilt Apple.”
  • “Man muss also jetzt in die E-Books investieren, um ‘in fünf, vielleicht zehn Jahren’ [...] die ersten Eier zu bekommen.”
  • “Das E-Book fühlt sich zwar nicht wie ein Buch an, doch es liest sich wie eines. Das Lesen bleibt sich gleich.”

Ganz zufällig kann Amazon in den USA vor einem Tag einen bemerkenswerten Erfolg vermelden:

Amazon verkauft mehr elektronische als gebundene Bücher
(Quelle: NZZ Online)

Nun also die Frage:

Wo soll ich also meine Geschichte publizieren? Weiss jemand Rat?

 
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Posted in Biz, Services

 

Kindle-Verkaufszahlen: Amazon verkündet E-Buch-Sieg

20 Jul
Erstmals in der Firmengeschichte hat Amazon mehr E-Bücher als gebundende Bücher verkauft. Die "New York Times" und andere feiern schon das letzte Stündlein des Buches - verfrüht, wie eine genauere Analyse der Amazon-Zahlen ergibt.

 
 

How To Avoid A Social Media Disaster

19 Jul
How To Avoid A Social Media Disaster - http://bit.ly/cb2ipK

 
 

2020 Internet

18 Jul

Interesting forecast:

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Via Intac

 
 

Social Web: 11 Maßnahmen, um das Rauschen zu verringern

12 Jul

Wer in den Sommermonaten oder auf Dauer das Hintergrundrauschen seiner Social-Web-Nutzung verringern möchte, hat dafür diverse Ansätze. Hier sind 11 Vorschläge.

Gestern fragten wir in unserer Sonntagsumfrage, ob ihr euch nach mehr Offline-Zeit sehnt, das Web also gerne etwas häufiger links liegen lassen würdet. Die Umfrage läuft noch, aber von den bisher über 200 teilnehmenden Lesern bejahen dies immerhin fast 40 Prozent. Bevor man nun zu drastischen Mitteln greift und sich gezwungen fühlt, die persönliche Webnutzung auf ein Minimum zu reduzieren, um einen digitalen Burnout zu verhindern, gibt es eine ganze Reihe von Kniffen und Tricks, um das Hintergrundrauschen und störende Nebeneffekte der bunten Onlinewelt zu verringern, ohne dabei auf die relevanten, informativen und unterhaltsamen Aspekte des Webs verzichten zu müssen. Passend zum Sommer und Urlaub sind hier 11 Maßnahmen in loser Reihenfolge, um den persönlichen Internetalltag effizienter zu gestalten und ablenkende Faktoren zu eliminieren. Wahrscheinlich haben viele von euch weitere Tipps, wie sich die Webnutzung konsolidieren lässt, ohne dass dabei all das verloren geht, was uns am Netz so viel Spaß bereitet! Über Ergänzungen in den Kommentaren freuen wir uns. 1. Benachrichtigungen deaktivieren Viele Social-Web-Dienste versenden E-Mail-Benachrichtigungen bei unterschiedlichen Aktivitäten. Ein Großteil dürfte sich problemlos abbestellen lassen. Read the rest of this entry »

 
 

Foursquare Means Businesses: Have you checked-in yet? http://bit.ly/dyB5zn

12 Jul
netmex: Foursquare Means Businesses: Have you checked-in yet? http://bit.ly/dyB5zn

 
 

Catching Twitter quitters: Qwitter (@useqwitter) http://bit.ly/ayxpF6

12 Jul
netmex: Catching Twitter quitters: Qwitter http://bit.ly/ayxpF6

 
 

Schwarm-Intelligenz und Rudel-Blödsinn – http://bit.ly/bAjvui

09 Jul
netmex: Schwarm-Intelligenz und Rudel-Blödsinn - http://bit.ly/bAjvui

 
 

Why Intelligent People Fail http://bit.ly/bdZ3e0

08 Jul
netmex: Why Intelligent People Fail http://bit.ly/bdZ3e0

 
 

Nachrichtensites: Verlinken tut weh

03 Jul

Noch immer tun sich viele Nachrichtenangebote im Netz schwer damit, Links zu setzen. Ein aktuelles Beispiel illustriert dies anschaulich.

http://www.digitalestrategien.ifse.de — Strategien und Wettbewerb im Internet – Machen Sie mit bei der Umfrage des Instituts für Strategieentwicklung (IFSE): http://www.digitalestrategien.ifse.de — Textanzeige

Am Donnerstag kam es zu einem Novum: Die Netzwelt-Redaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) veröffentlichte einen Artikel zu alternativen sozialen Netzwerken und verlinkte dazu auf diesen netzwertig.com-Beitrag. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.

Interessant war anschließend zu beobachten, wie sich der Artikel unter den an die dpa angeschlossenen Newssites verbreiten würde. Während im Print-Zeitalter die Leser eines Zeitungstitels keinen Einblick darin erhielten, bei wie vielen anderen Blättern eine Agenturmeldung ebenfalls publiziert wurde, macht die Transparenz des Netzes dies zu einem Kinderspiel:

Rund 100 Quellen findet Google News zur Stunde – Dopplungen abgezogen – die den dpa-Bericht rund um neuartige Netzwerk-Lösungen wie diaspora veröffentlicht haben. Veränderungen oder Anpassungen wurden im Prinzip keine durchgeführt, mit Ausnahme eines Aspekts: Die Verlinkungen, die dpa unterhalb des Beitrags gleich mitgeliefert hat, behielten manche bei, andere entfernten sie absichtlich.

Dass vielen Nachrichtenangeboten das Verlinken schwer fällt, ist bekannt. Zu tief sitzt der Irrglaube, Links würden zu einem Verlust von Lesern und Aufmerksamkeit führen.

Der dpa-Artikel gibt einen schönen Überblick darüber, welche Sites der Meinung waren, die von der Agentur bereitgestellten Links weglassen zu können, und welche kein Problem damit hatten, mit Hilfe von Verweisen Lesern einen sinnvollen Mehrwert zu bieten.

Angebote, bei denen die Links entfernt wurden (Auswahl):
WEB.DE: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Focus Online: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co
N24: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Handelsblatt: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co
news.de: Soziale Netzwerke: Es muss nicht immer Facebook sein
CIO: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
oe24.at: Sichere Alternativen zu Facebook und Co.
Macwelt: Datenschutz: Alternativen zu Facebook und Co.

Angebote, bei denen die Links unterhalb des Artikels belassen wurden (Auswahl):
Welt Online: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook
sueddeutsche.de: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Frankfurter Rundschau Online: Volle Kontrolle für User: Safebook statt Facebook
Augsburger Allgemeine: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Lübecker Nachrichten: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co

Angebote, bei denen die Links redaktionell bearbeitet und in den Text integriert wurden
Computerwoche: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co

Welcher Gedanke geht den verantwortlichen Redakteuren wohl durch den Kopf, während sie die Links aus der Agenturmeldung entfernen?

Dass der Link zu unserem Blogbeitrag bei einer Reihe von Sites zwar vorhanden, aber durch ein überflüssiges Zeichen am URL-Ende defekt ist, kann als interessanter Nebeneffekt gesehen werden. Eine Qualitätskontrolle scheint bei Agenturmeldungen nicht immer üblich zu sein.

(Illustration: stock.xchng)

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