Noch immer tun sich viele Nachrichtenangebote im Netz schwer damit, Links zu setzen. Ein aktuelles Beispiel illustriert dies anschaulich.
— http://www.digitalestrategien.ifse.de — Strategien und Wettbewerb im Internet – Machen Sie mit bei der Umfrage des Instituts für Strategieentwicklung (IFSE): http://www.digitalestrategien.ifse.de — Textanzeige —
Am Donnerstag kam es zu einem Novum: Die Netzwelt-Redaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) veröffentlichte einen Artikel zu alternativen sozialen Netzwerken und verlinkte dazu auf diesen netzwertig.com-Beitrag. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.
Interessant war anschließend zu beobachten, wie sich der Artikel unter den an die dpa angeschlossenen Newssites verbreiten würde. Während im Print-Zeitalter die Leser eines Zeitungstitels keinen Einblick darin erhielten, bei wie vielen anderen Blättern eine Agenturmeldung ebenfalls publiziert wurde, macht die Transparenz des Netzes dies zu einem Kinderspiel:
Rund 100 Quellen findet Google News zur Stunde – Dopplungen abgezogen – die den dpa-Bericht rund um neuartige Netzwerk-Lösungen wie diaspora veröffentlicht haben. Veränderungen oder Anpassungen wurden im Prinzip keine durchgeführt, mit Ausnahme eines Aspekts: Die Verlinkungen, die dpa unterhalb des Beitrags gleich mitgeliefert hat, behielten manche bei, andere entfernten sie absichtlich.
Dass vielen Nachrichtenangeboten das Verlinken schwer fällt, ist bekannt. Zu tief sitzt der Irrglaube, Links würden zu einem Verlust von Lesern und Aufmerksamkeit führen.
Der dpa-Artikel gibt einen schönen Überblick darüber, welche Sites der Meinung waren, die von der Agentur bereitgestellten Links weglassen zu können, und welche kein Problem damit hatten, mit Hilfe von Verweisen Lesern einen sinnvollen Mehrwert zu bieten.
Angebote, bei denen die Links entfernt wurden (Auswahl):
WEB.DE: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Focus Online: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co
N24: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Handelsblatt: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co
news.de: Soziale Netzwerke: Es muss nicht immer Facebook sein
CIO: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
oe24.at: Sichere Alternativen zu Facebook und Co.
Macwelt: Datenschutz: Alternativen zu Facebook und Co.
Angebote, bei denen die Links unterhalb des Artikels belassen wurden (Auswahl):
Welt Online: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook
sueddeutsche.de: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Frankfurter Rundschau Online: Volle Kontrolle für User: Safebook statt Facebook
Augsburger Allgemeine: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Lübecker Nachrichten: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co
Angebote, bei denen die Links redaktionell bearbeitet und in den Text integriert wurden
Computerwoche: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Welcher Gedanke geht den verantwortlichen Redakteuren wohl durch den Kopf, während sie die Links aus der Agenturmeldung entfernen?
Dass der Link zu unserem Blogbeitrag bei einer Reihe von Sites zwar vorhanden, aber durch ein überflüssiges Zeichen am URL-Ende defekt ist, kann als interessanter Nebeneffekt gesehen werden. Eine Qualitätskontrolle scheint bei Agenturmeldungen nicht immer üblich zu sein.
(Illustration: stock.xchng)
Dieser Text ist mir was wert:

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Noch immer tun sich viele Nachrichtenangebote im Netz schwer damit, Links zu setzen. Ein aktuelles Beispiel illustriert dies anschaulich. — http://www.digitalestrategien.ifse.de — Strategien und Wettbewerb im Internet – Machen Sie mit bei der Umfrage des Instituts für Strategieentwicklung (IFSE): http://www.digitalestrategien.ifse.de — Textanzeige — Am Donnerstag kam es zu einem Novum: Die Netzwelt-Redaktion der Deutschen Presse-Agentur (dpa) veröffentlichte einen Artikel zu alternativen sozialen Netzwerken und verlinkte dazu auf diesen netzwertig.com-Beitrag. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut. Interessant war anschließend zu beobachten, wie sich der Artikel unter den an die dpa angeschlossenen Newssites verbreiten würde. Während im Print-Zeitalter die Leser eines Zeitungstitels keinen Einblick darin erhielten, bei wie vielen anderen Blättern eine Agenturmeldung ebenfalls publiziert wurde, macht die Transparenz des Netzes dies zu einem Kinderspiel: Rund 100 Quellen findet Google News zur Stunde – Dopplungen abgezogen – die den dpa-Bericht rund um neuartige Netzwerk-Lösungen wie diaspora veröffentlicht haben. Veränderungen oder Anpassungen wurden im Prinzip keine durchgeführt, mit Ausnahme eines Aspekts: Die Verlinkungen, die dpa unterhalb des Beitrags gleich mitgeliefert hat, behielten manche bei, andere entfernten sie absichtlich. Dass vielen Nachrichtenangeboten das Verlinken schwer fällt, ist bekannt. Zu tief sitzt der Irrglaube, Links würden zu einem Verlust von Lesern und Aufmerksamkeit führen. Der dpa-Artikel gibt einen schönen Überblick darüber, welche Sites der Meinung waren, die von der Agentur bereitgestellten Links weglassen zu können, und welche kein Problem damit hatten, mit Hilfe von Verweisen Lesern einen sinnvollen Mehrwert zu bieten. Angebote, bei denen die Links entfernt wurden (Auswahl):
WEB.DE: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Focus Online: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co
N24: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Handelsblatt: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co
news.de: Soziale Netzwerke: Es muss nicht immer Facebook sein
CIO: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
oe24.at: Sichere Alternativen zu Facebook und Co.
Macwelt: Datenschutz: Alternativen zu Facebook und Co. Angebote, bei denen die Links unterhalb des Artikels belassen wurden (Auswahl):
Welt Online: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook
sueddeutsche.de: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Frankfurter Rundschau Online: Volle Kontrolle für User: Safebook statt Facebook
Augsburger Allgemeine: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co
Lübecker Nachrichten: Punkten mit Datenschutz ohne Facebook & Co Angebote, bei denen die Links redaktionell bearbeitet und in den Text integriert wurden
Computerwoche: Punkten mit Datenschutz: Alternativen zu Facebook & Co Welcher Gedanke geht den verantwortlichen Redakteuren wohl durch den Kopf, während sie die Links aus der Agenturmeldung entfernen? Dass der Link zu unserem Blogbeitrag bei einer Reihe von Sites zwar vorhanden, aber durch ein überflüssiges Zeichen am URL-Ende defekt ist, kann als interessanter Nebeneffekt gesehen werden. Eine Qualitätskontrolle scheint bei Agenturmeldungen nicht immer üblich zu sein. (Illustration: stock.xchng) Dieser Text ist mir was wert:
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