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It’s the content, stupit!

20 Jul

Aktuell beschäftige ich mich mit Online-Publishing, also dem Publizieren von “Büchern” auf elektronischen Plattformen wie z.B. iTunes/iPad oder Amazon.com/Kindle. Dabei ist mir aufgefallen, dass es in der Schweiz offenbar noch niemanden gibt, der ein brauchbares Angebot für Schriftsteller vorweisen kann. Und so erstaunt es mich auch nicht, dass der “Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband” (SBVV) zum Thema E-Books nichts (ok, einen Verweis auf den SONY-Reader gibt es) auf seiner Webseite hat und mir auch nach einer Woche noch keine Antwort auf meine E-Mail gegeben hat.

Ja, momentan beschäftigt sich der Verband lieber mit dem Thema der “Buchpreisbindung” – also der Sicherung des Wohligen, Bekannten – der “cash-cow”. (Und mit ihm verschläft auch das Parlament diese Revolution – mir soll’s recht sein!) Das erinnert doch irgendwie schon stark an die Abwehrversuche der Musikbranche vor zehn Jahren gegenüber dem Online-File-Sharing (“Napster”). Ob dieses Mal auch wieder Apple die Nase vorn hat und den “alten Herren” zeigt, wo’s lang geht? Die Chancen stehen nicht einmal so schlecht…

Als nächstes sah ich einen längeren Artikel im Magazin über “Das grosse Zittern um die Zukunft des Lesens im Zeitalter des iPad” (Seite 14ff, Ausgabe 26-10). Hier ein paar Sätze, die ich für mich markiert habe:

  • “[...] die, die lesen, wirklich lesen, sind ja schon heute eine Minderheit”
  • “Woher die Abneigung gegenüber dem elektronischen Buch? Weshalb bloss die Furcht vor der Einsicht, das Wichtigste am Buch könnte nicht das Buch, sondern sein Inhalt sein?”
  • “Laut einer Studie will sich jeder vierte in den USA ‘wahrscheinlich’ oder ‘sehr wahrscheinlich’ einen E-Reader anschaffen. Im Jahr 2013 soll E-Books sechs Prozent der Buchbranche ausmachen. Tendenz weiter steigend.”
  • “Die Strategie heisst: vorne mit dabei sein, weil es hinten ungemütlich werden könnte.”
  • “[...] die Zahlen widersprechen der Intuition. Erste Studien aus den USA ergaben, dass auf dem iPad seit der Markteinführung ‘Non-Fiction’ und ‘Fiction’ zu je fünfzig Prozent runtergeladen werden.”
  • “Wenn zwanzig Prozent der Bücher, die verkauft werden, künftig E-Books sind, dann werden annähernd zwanzig Prozent der Buchhandlungen schliessen oder sich verkleinern müssen.”
  • “[...] als fairster Player aus Sicht der Verlegen gilt Apple.”
  • “Man muss also jetzt in die E-Books investieren, um ‘in fünf, vielleicht zehn Jahren’ [...] die ersten Eier zu bekommen.”
  • “Das E-Book fühlt sich zwar nicht wie ein Buch an, doch es liest sich wie eines. Das Lesen bleibt sich gleich.”

Ganz zufällig kann Amazon in den USA vor einem Tag einen bemerkenswerten Erfolg vermelden:

Amazon verkauft mehr elektronische als gebundene Bücher
(Quelle: NZZ Online)

Nun also die Frage:

Wo soll ich also meine Geschichte publizieren? Weiss jemand Rat?

 
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