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Archive for the ‘Social Media’ Category

Blick in die Zukunft: US-Studie zu Social Media

18 Mai
Eine neue US-Studie beleuchtet die Social Media Aktivitäten bei KMU und erlaubt Rückschlüsse auf die zukünftige Nutzung in der Schweiz. Eine Chance, sich Inspiration fürs Handwerk Social Media zu holen. Die Studie «Social Media Marketing Industry Report 2011» von Michael A. Stelzner in Zusammenarbeit mit dem Social Media Examiner befragte rund 3’300 Marketing-Fachleute, vorwiegend aus den USA, wie sie Social Media für ihr Unternehmen nutzen. Spannend, denn der Einsatz von Social Media in den USA ist dem in Europa meist einen Schritt voraus.  Zweifel zum Nutzen von Social Media Marketing haben die Befragten kaum – 90 Prozent der Marketing-Fachleute geben an, Social Media ist wichtig für ihr Geschäft. Erfahrung intensiviert Social Media Nutzung Social Media braucht Zeit: Mit 58 Prozent der Befragten braucht die Mehrheit Social Media für sechs Stunden oder mehr – mehr als ein Drittel investiert elf oder mehr Stunden wöchentlich. Interessant: diejenigen mit langjähriger Erfahrung verbringen mehr Zeit mit Social Media Aktivitäten. 59 Prozent der Beginner verbringen eine bis fünf Stunden pro Woche auf den sozialen Plattformen, Befragte mit einigen Monaten Erfahrung bereits sechs oder mehr Stunden. Facebook als Nr. 1 Doch wo finden die Aktivitäten statt? Facebook führt in den USA die Top-Liste der Social Media-Plattformen an, gefolgt von Twitter, Blogs und LinkedIn. Der Trend hin zu Facebook zeigte sich bereits in der Social Media Studie von Bernet_PR. Eine Grafik daraus ist nun mit den Ergebnissen aus den USA ergänzt. Social Media Studie Bernet_PR: Nutzung Kanäle     Die KMU aus den USA liegen mit ihrer Nutzung von Facebook weit vorne. Interessant ist, dass die Mehrheit der Befragten der Schweiz, Deutschland sowie weltweit eher Grosskonzernen zuzuordnen ist. Die Entwicklung des Social Media Einsatzes bei KMU scheint dynamischer zu sein – in der Grafik sichtbar bei Facebook und Blogs. Twittern mit Erfahrung Die Nutzung der Kanäle unterscheidet sich bei den Befragten des Social Media Marketing Industry Report 2011 je nach Erfahrung. Neueinsteiger unter den Unternehmen nutzen vor allem Facebook, gefolgt von Twitter, LinkedIn und Blogs. Je länger sich jemand auf den Social Media-Plattformen bewegt, desto wichtiger wird der Kanal Twitter. Wer mehr als drei Jahre Erfahrung hat, nutzt Twitter sogar noch mehr als Facebook. Aufmerksamkeit als Motivator Was erreichen die Befragten mit Ihrem Engagement? 88 Prozent aller Befragten sehen den Nutzen in der erreichten Aufmerksamkeit. Auch erhöhter Traffic und die verbesserten Suchergebnisse veranlassen die Befragten zu Social Media-Aktivitäten. 73 Prozent der Befragten wollen ihr Engagement bei Videos, Blogs, Facebook und Twitter vertiefen. Über 80 Prozent aller Unternehmen mit 1’000 und mehr Mitarbeitenden anerkennen Video-Marketing als Hauptwachstumsbereich bei Social Media-Plattformen. Ein kurzes Fazit aus meiner Sicht: Die Erfahrung macht den Erfolg von Social Media Marketing aus. Kein Hype in Form eines „Gefällt-mir“-sammelnden Wettbewerbes bringt den Erfolg, sondern der langfristige Aufbau von Beziehungen. Beziehungen möchte auch ich in meinem neuen Arbeitsumfeld bei Bernet_PR aufbauen. Ich freue mich auf Feedbacks und Ergänzungen zu meiner Blog-Premiere und aufs Verfassen weiterer Blogbeiträge. Weiterführend:

 

Chief Communication Officer

17 Mai
RT @sufranke: Chief Communication Officer SocialMedia Experten..Kommunikationsvorstand

 

Wie dumm und kurzsichtig ist das denn?

16 Mai
"Google Street View: Schweizer Tourismus kann auf Tool verzichten"

 

Mehr echtes Social Media bitte

13 Mai
Eigentlich wollte ich mir eine Blogging-Pause gönnen, aber das muss ich loswerden. Gestern hat Nici über das Bilanz Ranking geschrieben. Hier wurden die stärksten Marken in Social Media gewichtet. Ich scheine ein Award-Ranking-Anti-Gen zu haben. Dafür kann ich nichts. Mir drängt sich immer die Frage auf: Wer entscheidet warum wie? Bei der Awardverleihung am Dienstag hab ich im Publikum den Satz gehört “Hat die Schweiz nicht mehr Social Media zu bieten?” und das frag ich mich jetzt auch. Platz 2. auf besagtem Ranking ist Tag Heuer. Tag wer? Ach ja, die Uhren (hat also nichts mit ver-taggen zu tun ;) Ist das das Unternehmen, das wahrscheinlich ein Wahnsinns Werbebudget hat und drum irgendwen beauftragt, den Twitter Account aufzusetzen. Evtl. weil man Social Media machen will und es sich positiv auf SEO auswirkt, oder weil es “ein neuer Marketing Kanal ist?”Tag Heuer in Twitter Diese Überlegung drängt sich mir beim schnellen Blick auf jenen Account auf. Hier findet keinerlei Dialog statt. Es werden Firmennachrichten im Medienmitteilungsstil (heisst in Deutschland PI) wahrscheinlich automatisiert verschickt. Man folgt kaum ein paar Leuten im Vergleich zur Followerzahl, zuhören is nicht. Noch müder sieht es bei Tag Heuer Watches Switzerland (!) aus, um die Schweiz gings im Ranking) in Twitter aus. Es gibt einen Youtube Channel, der gebrandet ist der und 849 Abonennten hat. Für so eine grosse internationale Marke dürften dies in meinen Augen wesentlich mehr sein. Der Film zum 150jährigen ist optisch wirklich der Hammer. (also für Männer, denn die Botschaft hab ich nicht wirklich verstanden). Auch hier, kaum Blicke hinter die Kulissen, es werden Werbebotschaften chic aufbereitet für Youtube aber kaum kommuniziert. 25’474 Aufrufe. In Facebook findet kein Dialog statt, auf Kommentare wird nicht reagiert. Ich habe keine einzige Antwort auf Fan-Kommentare gefunden. Verpasste Kommunikationsgelegenheiten mit 204 150 Menschen. Die Nummer 1 laut Bilanz ist Swisscom. Das Unternehmen hat einen recht guten Kundendienst in Twitter. Das hab ich selbst schon erleben dürfen. Dankeschön dafür. Obwohl ich finde, man darf ruhig auch Leuten folgen, sonst hängt man im Sendenmodus fest, zum Dialog gehört für mich auch, zuhören, was die Leute bewegt und nicht nur via Monitoring oder Suche auf alles reagieren, was das eigene Unternehmen betrifft. In Facebook sieht das fein aus.
Swisscom in FacebookSwisscom in Facebook
Aber ein Blick auf die Homepage zeigt gähnende Leere in Sachen Social Media. Keine Hinweise auf Social Media Aktivitäten, geschweige denn, dass man dorthin eingeladen wird. Das gleiche bei tagheuer.com obwohl die Website schon sehr chic ist, zugegeben. Insgesamt inspiriert mich das Bilanz Ranking dazu, mir mehr originelle Social Meida Beispiele zu wünschen. Unternehmen, die alle Medien in ihrem Dialog integrieren, “in mir einen Wow-Effekt auslösen, dort willich Fan sein, da erfahr ich mehr”. Es gibt Leute, die nicht extra in Facebook nach “ihrer Lieblingsmarke” (sofern es sowas gibt) suchen, sondern auch mal auf einer Verpackung, Newsletter, Website oder beim Kauf direkt zum Dialog eingeladen werden wollen. Und wenn dann noch die HR Leute mitmachen, dann würde ich selbst gern mal ein Krönchen vergeben. Im Text bei der Bilanz steht noch, dass es eigentlich überrascht, dass die ersten 3 weniger Likers haben als Nespresso, die Anzahl der Fans aber schlussendlich nicht entscheidet. Bewertet wurden Dialogbereitschaft, Aktualität und Youtube. Ja die Anzahl macht es nicht aus, aber Engagement, Leidenschaft, Ideenreichtum und Kommunikation, Ihr wisst schon, miteinander reden… Nachtrag 18.05. Manuel Nappo hat bei bloggingtom einen Gast-Betrag zur Methode des Rankings gemacht, er kommt auf das Fazit “fragwürdig”.

 

Zukunft: Normale Amateurintelligenz brauchen wir nicht mehr

18 Apr

Das Internet wird unsere Gesellschaft umpflügen. Viele Berufe werden überflüssig werden. Und niemand ist da, der uns die notwendigen neuen Dinge beibringt. Gunter Dueck hat an der re:publica XI einen vielbeachteten Vortrag gehalten.

Dein Beruf wird überflüssig Gunter Dueck«Ihre Berufe werden verschwinden» hat Gunter Dueck seinen Zuhörern an der re:publica 11 vergangene Woche vorausgesagt. Um uns herum geschehe eine Industrialisierung der Dienstleistungsberufe, angetrieben durch das Internet. Was haben wir als Spezialisten in unserem Beruf jemandem voraus, der zwei Stunden lang im Internet gesurft ist? Das Fachwissen sei heute im Internet, dem Betriebssystem unserer Gesellschaft. Read the rest of this entry »

 

Sicherheit bei Worpress Blogs, ist ein wichtiger Aspekt.

11 Apr
Nicht zuletzt durch den Angriff auf unseren Website Marketing Blog habe ich mich in letzter Zeit intensiv mit dem Thema Sicherheit von selbst gehosteten WordPress Blogs befasst. Dabei habe ich in...

 

Social Media Governance – Referat an der Social Media Marketing Konferenz

24 Mrz
Das Thema Social Media ist offenbar auf dem Weg erwachsen zu werden. Ich spreche immer mehr zu den Themen "Social Media Governance" und "Social Media Einsatz im HR / Employer Branding".

 

Social Media Studie Schweiz: Hoher Einsatz, wenig Strategie

14 Mrz
62 Prozent der grössten Schweizer Unternehmen sind aktiv auf Facebook, YouTube, Twitter, Blogs & Co. Erst 22 Prozent haben eine Strategie formuliert, nur 30 Prozent evaluieren den Einsatz. Personelle Ressourcen sind hingegen bei 39 Prozent eingerichtet. Die Social Media Studie Schweiz (#sms_ch) ist entstanden aus der Zusammenarbeit von Bernet_PR und Barbara Kunert. Sie hat die Datenbasis erhoben im Rahmen ihrer Masterarbeit für den MAS Business Communications HWZ. Die Online-Befragung erfasste 142 Unternehmen aus den Grössten-Listen der Handelszeitung. 56 haben alle Fragen beantwortet, die Erhebung erfolgte im Oktober 2010. Alle Details zur Methodik und zahlreiche Grafiken bringt der Download als PDF oder das Lesen auf SlideShare ganz am Schluss dieses Beitrags. Das Wichtigste in Kürze:
 

 

“Die Beamten müssen das Social-Media-Handwerk neu erlernen.”

20 Feb
Sind Sie Facebook-Freund des Europarats oder der Stadt St. Gallen? Was nicht ist, kann noch werden. Denn immer mehr Gemeinden und Städte überlegen sich, Twitter oder Facebook für besonders bürgernahe Kommunikation zu nutzen. "persoenlich.com" sprach am "World Forum Davos" mit Daniel Höltgen, dem Kommunikationschef des Europarates. Er schildert unter anderem, wie er heikle Situationen mit Social Media zum Positiven wenden konnte. Zum Interview:

 

Unternehmen auf steiler Social-Media-Lernkurve

29 Jan
Bevor soziale Medien in Unternehmen positive Wirkungen entfalten, müssen Unternehmen zuerst lernen, wie sie mit den neuen Medien umgehen. Nach einer Harvard Business Review Studie sind die Unternehmen erst nach einer strengen Lernkurve in der Lage, Facebook, Twitter und Co. sinnvoll einzusetzen. ...(read more)