RSS
 

Posts Tagged ‘Facebook’

Social Media als PR-Handwerk: Vier Schritte und Tipps für die iPad Präsentation

17 Apr

Social Media wird zum Handwerk – behauptete ich letzte Woche an einem Lunchvortrag für PR-Profis in Basel. Hier die vier wichtigsten Herausforderungen und Tipps für Präsentationen direkt vom iPad.

Letzten Donnerstag bin ich wieder mal dorthin gereist, wo ich 1986 am ersten Videotex-Tag einen Vortrag über Online-Kommunikation gehalten habe. Wer erinnert sich an Videotex und Minitels? Auch mein damaliger Arbeitgeber Bankverein ist in der UBS aufgegangen. Aber Facebook gibt’s noch.

Vier Herausforderungen für PR-Handwerker
Wenn 2.8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer aller Altersklassen Facebook nutzen und zwei Drittel der Schweizer Organisationen auf Social Media aktiv sind, dann kann man kaum noch von einem Hype sprechen. Im Gegensatz zu einer Milliarde USD für Instagram.

Dialogisches Internet ist hier, wird genutzt und es gehört in den Werkzeugkasten der Kommunikation. Für uns PR-Handwerker geht es in den nächsten Jahren darum, vier Herausforderungen zu meistern:

  • Online als Leitmedium, eingebettet:  Wir denken alle noch zu stark vom Print her. Online hat die grösste Reichweite, reagiert am schnellsten und muss unseren Ansatz dominieren. Dabei ersetzt das Web weder Print noch persönliche Kommunikation, die Kunst liegt im passenden Einsatz.
  • Strategie mit Gesamtsicht: Jede Social-Media-Strategie muss sich einfügen in eine Gesamtstrategie der Kommunikation. Gefordert durch die vielen glänzenden neuen Plattformen und Bedingungen sind wir noch zu taktisch unterwegs, am Pröbeln.
  • Zuhören, Fragen, Moderieren: Top-down alleine geht nicht mehr, wir brauchen grössere Ohren an mehreren Orten und den Mut, Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten auch mal eine Frage zu stellen.
  • Inspirierende Inhalte: Das A und O bleibt der Inhalt. Wir müssen noch besser werden im Abgleichen aller Unternehmensinhalte und deren Einspielen und Anpassen auf die einzelnen Plattformen.

Live iPad-Notizen mit Notetaker HD
Zum erstenmal habe ich eine neue Präsentationsform ausprobiert – mit guten Erfahrungen: Die Folien habe ich zuerst auf Keynote gemacht, dann als PDF exportiert. Die iPad App Notetaker HD erlaubt den Import von PDF-Dateien, die dort über den Bildschirm mit Notizen ergänzt werden können. Dazu verwendet man am besten einen Stift. So habe ich nicht nur Bilder gezeigt, sondern zentrale Punkte gleich auf dem Bildschirm entwickelt. Das verlangt ein Übung und entsprechende Leerstellen in der Präsentation. Schön auch, dass der Output auf den Beamer die von mir angeklickten Farben oder Stifte nicht zeigt, sondern nur das Endbild für die Nutzer. Noch nicht optimal war die Grösse der Bilder, rundherum blieb ein weisser Rand und oben ein grauer. Aber da lerne ich vielleicht auch noch was dazu – Tipps und Erfahrungen willkommen!

Damit das Handout auf Slideshare auch mit iPad und iPhone sichtbar ist (ohne Flash) musste ich das PDF zurück konvertieren auf Keynote. Hier half mir eine Neuentdeckung: PDF to Keynote wandelt die Folien ruckzuck.

Basel war die Reise wie immer wert – herzlichen Dank an Regula Ruetz für die Einladung und den Teilnehmenden für die anregenden Gespräche.

 

 

Governement im Social Web: Kanton Aargau goes 2.0

01 Mrz
Der Kanton Aargau öffnet die Amtsstuben und macht sich auf ins Social Web. Neben YouTube und Flickr sucht der Kanton seit dem 1. März (vorerst in einer Pilotphase) via Facebook und Twitter die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. Wir sprachen mit Peter Burri, Regierungssprecher / Leiter Kommunikationsdienst des Regierungsrats für den Kanton Aargau. Seit
[weiter...]

 
 

Social Media Marketing

21 Jul
Dragoş Sorin Nicula:

 

Facebook ist Stasi auf freiwilliger Basis.

22 Mai
Ein Ösi-Kabarettist bringts wieder mal auf den Punkt. RT @a2t

 

Blick in die Zukunft: US-Studie zu Social Media

18 Mai
Eine neue US-Studie beleuchtet die Social Media Aktivitäten bei KMU und erlaubt Rückschlüsse auf die zukünftige Nutzung in der Schweiz. Eine Chance, sich Inspiration fürs Handwerk Social Media zu holen. Die Studie «Social Media Marketing Industry Report 2011» von Michael A. Stelzner in Zusammenarbeit mit dem Social Media Examiner befragte rund 3’300 Marketing-Fachleute, vorwiegend aus den USA, wie sie Social Media für ihr Unternehmen nutzen. Spannend, denn der Einsatz von Social Media in den USA ist dem in Europa meist einen Schritt voraus.  Zweifel zum Nutzen von Social Media Marketing haben die Befragten kaum – 90 Prozent der Marketing-Fachleute geben an, Social Media ist wichtig für ihr Geschäft. Erfahrung intensiviert Social Media Nutzung Social Media braucht Zeit: Mit 58 Prozent der Befragten braucht die Mehrheit Social Media für sechs Stunden oder mehr – mehr als ein Drittel investiert elf oder mehr Stunden wöchentlich. Interessant: diejenigen mit langjähriger Erfahrung verbringen mehr Zeit mit Social Media Aktivitäten. 59 Prozent der Beginner verbringen eine bis fünf Stunden pro Woche auf den sozialen Plattformen, Befragte mit einigen Monaten Erfahrung bereits sechs oder mehr Stunden. Facebook als Nr. 1 Doch wo finden die Aktivitäten statt? Facebook führt in den USA die Top-Liste der Social Media-Plattformen an, gefolgt von Twitter, Blogs und LinkedIn. Der Trend hin zu Facebook zeigte sich bereits in der Social Media Studie von Bernet_PR. Eine Grafik daraus ist nun mit den Ergebnissen aus den USA ergänzt. Social Media Studie Bernet_PR: Nutzung Kanäle     Die KMU aus den USA liegen mit ihrer Nutzung von Facebook weit vorne. Interessant ist, dass die Mehrheit der Befragten der Schweiz, Deutschland sowie weltweit eher Grosskonzernen zuzuordnen ist. Die Entwicklung des Social Media Einsatzes bei KMU scheint dynamischer zu sein – in der Grafik sichtbar bei Facebook und Blogs. Twittern mit Erfahrung Die Nutzung der Kanäle unterscheidet sich bei den Befragten des Social Media Marketing Industry Report 2011 je nach Erfahrung. Neueinsteiger unter den Unternehmen nutzen vor allem Facebook, gefolgt von Twitter, LinkedIn und Blogs. Je länger sich jemand auf den Social Media-Plattformen bewegt, desto wichtiger wird der Kanal Twitter. Wer mehr als drei Jahre Erfahrung hat, nutzt Twitter sogar noch mehr als Facebook. Aufmerksamkeit als Motivator Was erreichen die Befragten mit Ihrem Engagement? 88 Prozent aller Befragten sehen den Nutzen in der erreichten Aufmerksamkeit. Auch erhöhter Traffic und die verbesserten Suchergebnisse veranlassen die Befragten zu Social Media-Aktivitäten. 73 Prozent der Befragten wollen ihr Engagement bei Videos, Blogs, Facebook und Twitter vertiefen. Über 80 Prozent aller Unternehmen mit 1’000 und mehr Mitarbeitenden anerkennen Video-Marketing als Hauptwachstumsbereich bei Social Media-Plattformen. Ein kurzes Fazit aus meiner Sicht: Die Erfahrung macht den Erfolg von Social Media Marketing aus. Kein Hype in Form eines „Gefällt-mir“-sammelnden Wettbewerbes bringt den Erfolg, sondern der langfristige Aufbau von Beziehungen. Beziehungen möchte auch ich in meinem neuen Arbeitsumfeld bei Bernet_PR aufbauen. Ich freue mich auf Feedbacks und Ergänzungen zu meiner Blog-Premiere und aufs Verfassen weiterer Blogbeiträge. Weiterführend:

 

Mehr echtes Social Media bitte

13 Mai
Eigentlich wollte ich mir eine Blogging-Pause gönnen, aber das muss ich loswerden. Gestern hat Nici über das Bilanz Ranking geschrieben. Hier wurden die stärksten Marken in Social Media gewichtet. Ich scheine ein Award-Ranking-Anti-Gen zu haben. Dafür kann ich nichts. Mir drängt sich immer die Frage auf: Wer entscheidet warum wie? Bei der Awardverleihung am Dienstag hab ich im Publikum den Satz gehört “Hat die Schweiz nicht mehr Social Media zu bieten?” und das frag ich mich jetzt auch. Platz 2. auf besagtem Ranking ist Tag Heuer. Tag wer? Ach ja, die Uhren (hat also nichts mit ver-taggen zu tun ;) Ist das das Unternehmen, das wahrscheinlich ein Wahnsinns Werbebudget hat und drum irgendwen beauftragt, den Twitter Account aufzusetzen. Evtl. weil man Social Media machen will und es sich positiv auf SEO auswirkt, oder weil es “ein neuer Marketing Kanal ist?”Tag Heuer in Twitter Diese Überlegung drängt sich mir beim schnellen Blick auf jenen Account auf. Hier findet keinerlei Dialog statt. Es werden Firmennachrichten im Medienmitteilungsstil (heisst in Deutschland PI) wahrscheinlich automatisiert verschickt. Man folgt kaum ein paar Leuten im Vergleich zur Followerzahl, zuhören is nicht. Noch müder sieht es bei Tag Heuer Watches Switzerland (!) aus, um die Schweiz gings im Ranking) in Twitter aus. Es gibt einen Youtube Channel, der gebrandet ist der und 849 Abonennten hat. Für so eine grosse internationale Marke dürften dies in meinen Augen wesentlich mehr sein. Der Film zum 150jährigen ist optisch wirklich der Hammer. (also für Männer, denn die Botschaft hab ich nicht wirklich verstanden). Auch hier, kaum Blicke hinter die Kulissen, es werden Werbebotschaften chic aufbereitet für Youtube aber kaum kommuniziert. 25’474 Aufrufe. In Facebook findet kein Dialog statt, auf Kommentare wird nicht reagiert. Ich habe keine einzige Antwort auf Fan-Kommentare gefunden. Verpasste Kommunikationsgelegenheiten mit 204 150 Menschen. Die Nummer 1 laut Bilanz ist Swisscom. Das Unternehmen hat einen recht guten Kundendienst in Twitter. Das hab ich selbst schon erleben dürfen. Dankeschön dafür. Obwohl ich finde, man darf ruhig auch Leuten folgen, sonst hängt man im Sendenmodus fest, zum Dialog gehört für mich auch, zuhören, was die Leute bewegt und nicht nur via Monitoring oder Suche auf alles reagieren, was das eigene Unternehmen betrifft. In Facebook sieht das fein aus.
Swisscom in FacebookSwisscom in Facebook
Aber ein Blick auf die Homepage zeigt gähnende Leere in Sachen Social Media. Keine Hinweise auf Social Media Aktivitäten, geschweige denn, dass man dorthin eingeladen wird. Das gleiche bei tagheuer.com obwohl die Website schon sehr chic ist, zugegeben. Insgesamt inspiriert mich das Bilanz Ranking dazu, mir mehr originelle Social Meida Beispiele zu wünschen. Unternehmen, die alle Medien in ihrem Dialog integrieren, “in mir einen Wow-Effekt auslösen, dort willich Fan sein, da erfahr ich mehr”. Es gibt Leute, die nicht extra in Facebook nach “ihrer Lieblingsmarke” (sofern es sowas gibt) suchen, sondern auch mal auf einer Verpackung, Newsletter, Website oder beim Kauf direkt zum Dialog eingeladen werden wollen. Und wenn dann noch die HR Leute mitmachen, dann würde ich selbst gern mal ein Krönchen vergeben. Im Text bei der Bilanz steht noch, dass es eigentlich überrascht, dass die ersten 3 weniger Likers haben als Nespresso, die Anzahl der Fans aber schlussendlich nicht entscheidet. Bewertet wurden Dialogbereitschaft, Aktualität und Youtube. Ja die Anzahl macht es nicht aus, aber Engagement, Leidenschaft, Ideenreichtum und Kommunikation, Ihr wisst schon, miteinander reden… Nachtrag 18.05. Manuel Nappo hat bei bloggingtom einen Gast-Betrag zur Methode des Rankings gemacht, er kommt auf das Fazit “fragwürdig”.

 

Warner Bros. becomes first studio to offer movie rentals through Facebook

10 Mrz

Warner Bros. is the first Hollywood studio to offer movies directly through Facebook

Warner Bros. is hoping to leverage the popularity of social networking juggernaut Facebook by becoming the first Hollywood studio to offer movies directly through the site. Facebook users will be able to purchase and rent titles from the Warner Bros. catalog using Facebook Credits and play, pause and resume the movies through their Facebook account for up to 48 hours from the time of purchase. An initial test offering of The Dark Night to fans who “Liked” said movie on Facebook can now rent the title through the movie’s official Facebook page, with additional titles to be made available in the coming months... Continue Reading Warner Bros. becomes first studio to offer movie rentals through Facebook

Tags: , , ,

Related Articles:

 
 

Facebook facts

23 Feb

 
 

How Much Each Facebook User Is Worth

03 Jan

So Facebook is now valued at $50 billion and it’s not even public yet.  This should get you thinking about the natural question: since Facebook’s success is built on the backs of the profiles of its users, how much does that mean each Facebook user is worth?

Let’s do the math.  Recent reports put the estimated number of Facebook users worldwide at 500 million (as of about July 2010).  Let’s assume that’s still true (although the number is sure to have grown a bit since then, with other accounts falling into decline too).

Facebook Valuation Per Profile

.
Take the total valuation of Facebook: $50 billion or $50, 000, 000, 000.

Take the total number of Facebook users: $500 million or 500, 000, 000.

Now divide 50 billion by 500 million.  Since 500 million times two is just one billion, you can see you just need to multiply it another 50 times to get up to 50 billion.  So this means our answer is 100 (2 x 50).

Each Facebook user is worth approximately $100 (if our starting numeric assumptions are accurate).

What do you think – are you worth more or less than $100?  And is that the question?

If you found this article helpful, please share it on sites like Twitter, StumbleUpon or Reddit.  I’d also love it if you grab my RSS feed for free updates and get investment info delivered right to your reader or by email!  You can also follow me on Twitter.

Blog Traffic Exchange Related Posts Blog Traffic Exchange Related Articles From Other Websites

 

Facebook: So bauen Sie eine nachhaltige Facebook-Fangruppe auf

22 Dez
Manche Unternehmen sammeln in wenigen Tagen mehrere Tausend auf Ihrer Facebook-Site, anderen dümpeln ewig bei 100 Likern. Hier ein paar Tipps, wie Sie nachhaltig affine Liker finden, die dauerhaft im Dialog mit Ihrem Unternehmen bleiben. Laut Umfragen gibt es drei gute Gründe, warum User einem Unternehmen auf Facebook folgen: Sie erwarten erstens Promotionen und Rabatte, zweitens [...]