“Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.” Es kann nicht wirklich überraschen, dass gerade jene Manager, die das Unternehmen strategisch auszurichten hätten, am wenigsten von den Neuen Medien verstehen. Wäre dem nicht so, würden wohl überall CNO eingesetzt oder dem Thema zumindest ein höherer Stellenwert beigemessen. Bis dahin ist der Markt für junge Berater gross und die Chancen demzufolge zahlreich.
In den Chefetagen sind Kenntnisse, wie das Web 2.0 funktioniert, was Unternehmen dort tun und was sie unbedingt lassen sollten, eher gering ausgeprägt. Nach einer Umfrage der Cologne Business School wussten 20 Prozent der befragten 350 Führungskräfte nicht einmal, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt. Blogs sind die meisten Unternehmen bislang überhaupt kein Thema; 12 Prozent der Befragten wussten gar nicht, was ein Blog ist. Und fast 70 Prozent der Befragten gaben zu, dass sie zu wenig über den Einsatz, die Nutzung und Möglichkeiten des Web 2.0 wissen – was unweigerlich Ablehnung hervorruft.
Quelle: FAZ – via @HolgerSchmidt
Die grosse Herausforderung ist demzufolge die Überwindung der Ablehnung. Hier sind wir alle gefordert, mit machbaren Lösungen aufzuwarten, die ihrerseits einen messbaren und kausalen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Und genau hier beginnt die Argumentationslinie zu stottern. Wie soll schon Twitter und Facebook zum Umsatzwachstum beitragen?
Die Zurückhaltung der Chefs ist daher durchaus berechtigt. Einigen steckt die Erfahrungen der Internet-Blase noch in den Knochen. Nun wartet man lieber etwas zu – auch mit dem Risiko doch etwas zu verpassen.
Dazu kommt die aktuelle Wirtschaftskrise, die einige Manager veranlasst, genau bei diesen Projekten zu sparen. Doch irgendwann wird die Frage aufkommen, wie man neues Wachstum generieren kann und dann wird das “Web 2.0″ mit erprobten Lösungen aufwarten können.
Nicht verzagen! Die Zukunft kommt schon… sie lässt sich nur etwas mehr Zeit.
In den Chefetagen sind Kenntnisse, wie das Web 2.0 funktioniert, was Unternehmen dort tun und was sie unbedingt lassen sollten, eher gering ausgeprägt. Nach einer Umfrage der Cologne Business School wussten 20 Prozent der befragten 350 Führungskräfte nicht einmal, was sich hinter dem Begriff Web 2.0 verbirgt.