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Posts Tagged ‘Social Media’

Über 50 großartige Beispiele für Social Media Richtlinien und Policies

28 Jul
martinsteiger: RT @blogtrainer: Über 50 großartige Beispiele für Social Media Richtlinien und Policies http://bit.ly/cp7uC5 #socialmedia #fb
 
 

Kondratieff und Social Media

26 Jul

Nikolai Kondratieffs Theorien über die langen Wellen sind packend und bestechen durch empirische Evidenz. In einem Artikel in der ‘FuW’ vom 20. September 2008 (Seite 25) wurde wieder einmal darauf aufmerksam gemacht. Ganz grob lässt sich die Theorie wie folgt zusammenfassen:

  1. Eine Erfindung mit grosser Auswirkung auf ökonomische Realitäten wird geboren. (z.B. Eisenbahn [kürzerer Transport], elektrischer Strom [Energieübertragung], Computer [Informationsverarbeitung]). Die Erfindung entspringt stets einem Mangel.
  2. Geld fliesst in dieses neue Gebiet und lässt es zu einem Allgemeingut werden. Hohe Renditen und rasches Wachstum zeichnen diese Phase aus. Die Wirtschaft blüht.
  3. Dazwischen sind kurze Crashs möglich (Generationenwechsel der Basisinnovation)
  4. “Es ist vollbracht”. Weitere Investitionen sind nicht mehr nötig. Die Renditen fallen gegen Null. Das Geld sucht sich neue Orte und es entstehen Übertreibungen (Bubbles), die üblicherweise in einem Crash enden.
  5. Nachdem aufgeräumt wurde, sucht das Geld von Neuem die Innovation und ein neuer Zyklus beginnt.

Wo stehen wir heute? Wie geht es weiter?
Kondratieff schrieb, an den kanppen Produktionsfaktoren entstehen die Märkte von morgen. Wo also sind die grössten relativen Knappheiten? Überlegen Sie sich selbst, woran es heute am meisten fehlt, dass wir unsere Dienstleistungen nicht produktiver erbringen können? Read the rest of this entry »

 
 

Mehr Aktionismus als Strategie: Social Media in Unternehmen

26 Jul
Social Media wie Facebook oder Twitter steht in den Unternehmen hoch im Kurs. Doch meist herrschaft Aktionismus vor - nach dem Motto, wie müssen jetzt schnell handeln, weil der Konkurrent schon aktiv ist. Eine echte Strategie für den Umgang mit den sozialen Medien fehlt meist....(read more)
 

Social-Media-Blase: Die Überhitzung eines Trends

23 Jul
Social-Media-Blase: Die Überhitzung eines Trends http://bit.ly/bZHT84
 
 

Social-Media-Blase: Die Überhitzung eines Trends

23 Jul

Social Media ist DAS große Thema in Unternehmen. Bei manchen scheint es die Vernunft auszuschalten.

Als vor drei Jahren jeder über das Web 2.0 sprach und unzählige Social Networks und Online-Startups im für diese Ära typisch bunten, verspielten Design online gingen, sprach man schnell von einer Web-2.0-Blase. Dabei bezog man ich auf eine wiedererstarkende, euphorische Internetwirtschaft, in die nach vielen Jahren der Ebbe wieder kräftig Geld investiert wurde, der es jedoch an tragfähigen Geschäftsmodellen mangelte. Der große, mit dem New-Economy-Crash vergleichbare Knall blieb zwar aus, aber eine Konsolidierung der Startuplandschaft fand dennoch statt. Eine Reihe ambitionierter Dienste musste sich von den Nutzern verabschieden. Drei Jahre nach dem Höhepunkt der Web-2.0-Begeisterung arbeitet ein weiterer Hype auf seine Überhitzung hin. “Social Media” ist als Buzzword in aller Munde und hat die Erwähnungen des alternden Web-2.0-Begriffs zum Jahreswechsel überholt (gefühlt jedoch schon deutlich früher). Social Media vs Web 2.0 Während Social Media ähnlich wie Web 2.0 zu unterschiedlichsten Definitionen führen kann, wird es beim Zurückblicken in einigen Jahren wahrscheinlich als die Periode bezeichnet werden, in der sich große wie kleine Unternehmen abseits der Internetbranche erstmalig an einen Dialog mit ihren Zielgruppen wagten, ermöglicht durch neue, vielseitige digitale Kommunikationskanäle. Read the rest of this entry »
 

How To Avoid A Social Media Disaster

19 Jul
How To Avoid A Social Media Disaster - http://bit.ly/cb2ipK
 
 

Social Web: 11 Maßnahmen, um das Rauschen zu verringern

12 Jul

Wer in den Sommermonaten oder auf Dauer das Hintergrundrauschen seiner Social-Web-Nutzung verringern möchte, hat dafür diverse Ansätze. Hier sind 11 Vorschläge.

Gestern fragten wir in unserer Sonntagsumfrage, ob ihr euch nach mehr Offline-Zeit sehnt, das Web also gerne etwas häufiger links liegen lassen würdet. Die Umfrage läuft noch, aber von den bisher über 200 teilnehmenden Lesern bejahen dies immerhin fast 40 Prozent. Bevor man nun zu drastischen Mitteln greift und sich gezwungen fühlt, die persönliche Webnutzung auf ein Minimum zu reduzieren, um einen digitalen Burnout zu verhindern, gibt es eine ganze Reihe von Kniffen und Tricks, um das Hintergrundrauschen und störende Nebeneffekte der bunten Onlinewelt zu verringern, ohne dabei auf die relevanten, informativen und unterhaltsamen Aspekte des Webs verzichten zu müssen. Passend zum Sommer und Urlaub sind hier 11 Maßnahmen in loser Reihenfolge, um den persönlichen Internetalltag effizienter zu gestalten und ablenkende Faktoren zu eliminieren. Wahrscheinlich haben viele von euch weitere Tipps, wie sich die Webnutzung konsolidieren lässt, ohne dass dabei all das verloren geht, was uns am Netz so viel Spaß bereitet! Über Ergänzungen in den Kommentaren freuen wir uns. 1. Benachrichtigungen deaktivieren Viele Social-Web-Dienste versenden E-Mail-Benachrichtigungen bei unterschiedlichen Aktivitäten. Ein Großteil dürfte sich problemlos abbestellen lassen. Read the rest of this entry »
 
 

Digital Natives

15 Jun

Der Bericht von 3sat/neues gibt einen guten Überblick, wie Neue Medien das Leben der jüngeren Generation nachhaltig verändern.

 
 

Social Media Monitoring: Tools (Teil 3) – Toptools

28 Mai
Nach der Einführung ins Social Media Monitoring, den Hintergründen zum automatisierten Monitoring und den Evaluationskriterien für Monitoring Tools nun zu meinen Top Tools. Die folgende Evaluation würde über einen längeren Zeitraum anhand persönlicher Tests gemacht. Solche Test sind jedoch auch immer Momentaufnahmen, da sich die Tools ständig weiterentwickeln. Buzzient Logo.png Um das gleich vorweg zu nehmen: Buzzient ist unabhängig von Namics. Da einer der Gründer und jetziger CTO aber Andreas Göldi ist, sind wir an diesem Tool natürlich näher dran. Dies betrifft jedoch lediglich den persönlichen Kontakt. Screenshot Buzzient Dashboard.png Pro + Umfang der Analysemöglichkeiten ist sehr gross: Differenzierte Volumen und Stimmungsanalyse, Meinungsführer, Extremmeinungen, Aktive Quellen, Themencloud + Klar strukturiertes und deshalb intuitiv bedienbares Tool + Differenzierte Stimmungsanalyse in Deutsch und Französisch + Automatisierte und granular definierbare Reportgenerierung (export) in verschiedenen Formaten wie bspw. Powerpoint oder Excel + Deutsches Interface + Differenzierte Email Alerts einstellbar Contra - Altbackene Benutzeroberfläche - Konfigurationsmöglichkeiten auf Userseite - Keine Sentimentanalyse in Italienisch möglich Sysomos.png Obwohl das Produkt relativ jung ist, ist Sysomos vor allem durch seine Twitterstudie bereits ein bekannter Player im Markt. screenshot sysomos.png Pro + Moderne und aufgeräumte Benutzeroberfläche + Solider Funktionsumfang: Volumenanalyse, Einflussreiche Quellen, Tagcloud + Umfangreich konfigurierbare Tagcloud + Email Alerts Contra - Keine Stimmungsanalyse in Deutsch, Französisch oder Italienisch möglich, Stimmungsanalyse in Englisch nur sehr grob - Beiträge können nur in Pop Up gelesen werden, für jeden Beitrag muss das Pop Up manuell geöffnet werden - Keine Reportingfunktion, Grafiken müssen manuell und einzeln als Bild extrahiert werden - Meinungsführer werden nur mit einflussreichen Usern gleichgesetzt - Informationen zu den Absendern (Land, Geschlecht etc.) sind nicht valide - YouTube und Google Buzz noch nicht auswertbar - Benutzeroberfläche in Deutsch nicht erhältlich - Historische Daten sind nur limitiert enthalten und müssen "hinzugekauft" werden - Kosten schwer Kalkulierbar, Preismodell da Mengenabhängig Alterian SM2 Logo.png Das Tool wird in Europa auch durch Meltwater als MBuzz angeboten. Dabei handelt es sich aber lediglich um eine Whitelabel-Lösung von SM2. Da Alterian nun auch in Deutschland präsent ist und Support bietet, ist der Entscheid für eine Zusammenarbeit mit Alterian oder Meltwater letztlich Geschmacksache. Vom Preis und der Leistung her sind beide Angebote sehr nahe beieinander. Screenshot Alterian.png Pro + Grosser Funktionsumfang: Volumen und Sentimentanalyse in Deutsch, Meinungsführer, Quellenanalyse etc. + Viele Konfigurationsmöglichkeiten + Sauberes Interface + Viele Zusatzinformationen auf Postebene + Deutsches Interface Contra - Viele Standardansichten müssen zuerst manuell konfiguriert werden - Viele Konfigurationsmöglichkeiten machen das Tool schwierig zu bedienen - Kosten schwer Kalkulierbar, Preismodell da Mengenabhängig - Beschränkung bei Historischen Daten - Keine automatische Reportingfunktion, Grafiken müssen einzeln und manuell exportiert werden Ein weiterer grosser Anbieter im Markt ist Radian6. Im deutschsprachigen Raum vertreten durch Mindlab, wo man nach einigem Suchen auch das Produkt Netmind Sphere, powered by Radian6 findet. Das Tool fällt bereits nach Interview, Webinar und Kurztest aufgrund der fehlenden Sentimentanalyse in Deutsch, Französisch oder Italienisch sowie einem beschränkten Datenrange aus den Top 3 raus. Für explorative Suchen zu gewissen Themen kann das Tool sicherlich einen Mehrwert bieten aber sobald ich monatliche Analysen machen und für Handouts aufbereiten muss, ist Radian6 für mich zurzeit keine Option. Zusätzlich war die bisherige Zusammenarbeit mit Mindlab unbefriedigend. Ebenfalls erwähnen kann ich noch die Lösung von Nielsen namens Nielsen Buzzmetrics. Soweit ich das aus der Ferne richtig einschätzen konnte, wird dort eigentlich das Meiste von Hand gemacht und die Resultate dann so aufbereitet, dass man sich "durchklicken" kann. Dementsprechend ist dies aus meiner Sicht kein Tool, welches ich auch nicht testen konnte. Die Ergebnisse sind aufgrund der manuellen Auswertung dann sicherlich valide aber auch bezüglich dem Preis und der Flexibilität nicht vergleichbar. Generell muss man sagen, dass noch kein Tool perfekt ist (was auch am Untersuchungsobjekt liegt) und das richtige Tool selbstverständlich auch von den individuellen Anforderungen abhängig. Für mich persönlich sind eine Stimmungsanalyse, zumindest in Deutsch, und automatisierte Reportgenerierung in Powerpoint zentrale Funktionen für ein professionelles und regelmässiges Reporting. Sowohl Sysomos Heartbeat als auch teilweise SM2 fallen hier noch durch, weshalb sie nur unter Vorbehalten empfohlen werden können. Bei kleinerem Postvolumen kann beides aber noch manuell gemacht werden.
 
 

Social Media Monitoring: Tools (Teil 1)

19 Mrz
Der Entscheid zur Verwendung eines Social Media Monitoring-Tools hat besondere Relevanz. Darum werde ich vor den Erläuterungen der "Ersten Schritte mit Social Media Monitoring" über die Entscheidung für das richtige Tool sprechen. Unendliche Weiten Kaum überschaubar ist die Liste aller momentan im Markt befindlichen Produkte, welche Social Media Monitoring können sollten. Social Media Monitoring Tools.jpg Anbieter von Social Media Monitoring Tools. Wichtig dabei ist zu sehen, dass nicht alle Tools das gleiche Servicelevel (siehe Grafik) anbieten und somit auch nicht alle Tools direkt vergleichbar sind. Wir benennen die Level wie folgt: Datensammlung, Bereinigung, Bewertung und schliesslich die Detailanalyse auf Postebene. Erst auf der Ebene des letzten Levels, der Detailanaylse, kann das Unternehmen sich ein Urteil über die verschiedenen Meinungen/Posts bilden und Massnahmen dafür entwickeln. Unterschiedlichste Produktlösungen werden für jedes Level angeboten. Eine reine Datensammlung kann bspw. bereits Google Blogsearch oder die Twittersuche abdecken. Tools welche sämtliche Levels untersuchen sind bspw. Buzzient oder Sysomos Heartbeat. Jedes Level, welches das Tool nicht abdeckt, muss dementsprechend manuell vom Unternehmen nachgeführt werden. Da gerade Unternehmen sich jeden Tag mit einer grossen Anzahl Posts konfrontiert sehen, macht es Sinn ein Monitoringtool einzusetzen, welches die komplette Tiefe an Monitoringleistungen erbringen kann. Tausende von Posts lassen sich kaum ohne Qualitätseinbussen manuell auswerten. Social Media Monitoring Ebenen.jpg Verschiedene Servicelevels werden von Social Media Monitoring Tools abgedeckt. Folgende konkrete Mindestanforderungen müssen dabei von einem Tool erfüllt werden:
  • Quellenabdeckung: Alle relevanten und durchsuchbaren Social Media Quellen müssen jederzeit abgedeckt werden.
  • Volumenanalyse: Volumenentwicklung, Share of Voice
  • Sentimentanalyse in DE/FR/IT: Differenzierte Stimmungsanalyse, aggregiert und auf individueller Postebene.
  • Identifikation der Meinungsführer und Quellen: Identifizierung von einflussreichen User/Quellen, Extremmeinungen und sehr aktive User/ Quellen müssen identifiziert werden können.
  • Automatisiertes Reporting: Wenn ich regelmässig Resultate aus dem Monitoring präsentieren oder weiterleiten möchte, ist das ein absolutes Killerkriterium. Es muss möglich sein, in verschiedenen Formaten per Klick Daten zu exportieren.
  • Identifizierungen zentraler Themen: Wichtiges Feature um Keywordlisten aktuell zu halten und Themen auch ausserhalb der definierten Keywords identifizieren zu können.
  • Email Alerts: Granular konfigurierbare Email Alerts die regelmässig informieren und bei speziellen Events Alarm schlagen.
  • Datenspeicherung: Einerseits geht es dabei, wo die Daten genau liegen, also um den Sicherheitsaspekt, und andererseits ob auch alle Daten dh. auch Posts vergangener Jahre erfasst werden. Historische Datenanalyse ist zwingend, gerade auch um ein valides Bild der Meinungsführer zu bekommen.
Klar ist die Ausprägung der einzelnen Kriterien entscheidend, aber eine grobe Sortierung der Tools ist damit schon möglich. Erstaunlich viele Tools, welche ich getestet habe, fallen bei mindestens einem Kriterium schon durch. Features welche aufgrund der Charakteristiken von Social Media wenig Sinn machen und auch zu keinen validen Aussagen führen: Ländereingrenzung: Schwierig hier verlässliche Aussagen zu machen, da Indikatoren wie bspw. URL oder Lage des Servers nicht immer funktionieren. Zudem orientieren sich Social Media Plattformen weniger an Landesgrenzen. Faktoren wie Alter, Geschlecht, Einkommen etc.: Aufgrund einer automatischen Analyse geht das schlicht nicht oder nur bei einem verschwindend kleinen Teil der Quellen ist das möglich. Soweit zum ersten Teil. In einem kommenden Post werde ich noch konkreter über die Tools schreiben. PS: Danke Regula für den Support!