Posts Tagged ‘Social Media’
Mehr Aufmerksamkeit für Vereine mit den richtigen Mitteln
08
Jan
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Studie zum Thema “Medienkompetenz in der Schule”
30
Nov
Die Landesanstalt für Medien NRW hat vor einigen Tagen die Studie “Medienkompetenz in der Schule” vorgestellt (Pressemitteilung).
Für die Studie wurden 1.400 befragten Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen befragt.
Die Ergebnisse der Studie sind durchaus ernüchternd vor dem Hintergrund der Nutzung und Durchdringung von Internet, Web 2.0 und Social Media in den verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft.
Einige Auszüg aus der Pressemitteilung:
Knapp über die Hälfte (53 Prozent) der rund 1.400 befragten Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen setzen digitale Medien im Unterricht zur Förderung der Medienkompetenz gelegentlich ein, d. h. mindestens einmal im Monat. 15% tun dies bereits mehrfach pro Woche.
“Die technischen Rahmenbedingungen sind allerdings stark ausbaufähig.” wird festgehalten.
“Rund 40 Prozent der befragten Lehrkräfte lassen auch ihre Schülerinnen und Schüler mindestens gelegentlich mit digitalen Medien arbeiten. Art und Umfang des Medieneinsatzes sind jedoch oftmals von persönlichen Vorlieben der Lehrkräfte abhängig. Eine systematische Schulentwicklung unter Berücksichtigung des Medienwandels gibt es bisher nur in wenigen Schulen.”
“Die überwiegende Mehrheit der Lehrkräfte nimmt eine skeptische Perspektive gegenüber den Medieneinflüssen auf die Schülerinnen und Schüler ein und sieht vor allem Risiken”.
Hauptursachen für die mangelnde Medienintegration sind gemäss der Studie vor allem Zugangsbarrieren und fehlende didaktischeKonzepte.
„Die Verbesserung der technischen Rahmenbedingungen sowie die verstärkte Qualifizierung der Lehrkräfte sind hierfür wesentliche Voraussetzungen.“
Durchaus selbstkritisch wird festgestellt:
„Wir alle, die wir in Schule organisatorisch und pädagogisch Verantwortung tragen, haben die pädagogischen Chancen der Neuen Medien und deren Relevanz für die Lebenswelt der heutigen Schülerinnen und Schüler noch nicht in vollem Umfang erkannt.”
Die Studie wurde publiziert:
Andreas Breiter, Stefan Welling, Björn Eric Stolpmann: Medienkompetenz in der Schule. Integration von Medien in den weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen. Berlin (Vistas ) 2010. Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), Band 64. ISBN 978-3-89158-539-9, 343 Seiten, 22,- Euro (Link zu Amazon.de)

Bildquelle: flickr.com/hdz (CC Lizenz)

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Online weitet den Medienkonsum aus
20
Okt
38 Minuten verwendet der Schweizer für Online-Medien, 13 Minuten der Amerikaner für Online-News. Bei aller Klage der traditionellen Medien über das Web: Genaues Hinschauen zeigt, dass wir unser Zeitbudget für die Mediennutzung ausweiten. Trotzdem wird es für Print enger.
Zwei Grafiken sind in den letzten Monaten über meinen Bildschirm gehuscht, die ich endlich ein wenig genauer betrachten will: Erstens die Entwicklung der Nutzungszeit der Mediengattungen 2001 bis 2008, von Mediapulse und BfS, publiziert im Jahrbuch Qualität der Medien:
Jens Lucht hat die Illustration für das Kapitel «Publizistische Versorgung» verwendet. Er gibt an, dass die neue gelbe Linie unten 2004 bei 10 Minuten startet und 2009 bei 38 liegt. Pressetitel bekommen heute noch 27 Minuten täglich. Die Kurve bewegt sich nur unwesentlich unter dem Startpunkt von 2001, wo sie ebenfalls in der Nähe von 30 Minuten zu liegen schien. «Die älteste Mediengattung hingegen verliert», heisst es dazu. Nun, diese minimale Veränderung dürfte im Rahmen der statistischen Abweichungen liegen; ich würde sie als Stagnation bezeichnen.
Ich sehe in dieser Grafik, dass wir Schweizer im Schnitt 38 Minuten länger Medien konsumieren. Stimmt – vielleicht machen wir dabei Spiele, wir chatten, senden E-Mails oder verändern unseren sozialen Status auf Facebook. Das sind nicht alles Medienaktivitäten im hergebrachten Sinn.
Noch selten so viel Zeit für News
Hier hilft uns das amerikanische «Pew Research Center for the People and the Press» weiter. Es untersucht alle zwei Jahre den reinen Newskonsum der US-Bürger. Aus der übersichtlichen Analyse für 2010 ist mir diese zweite Grafik aufgefallen:
Wenn es nur um die News geht, leiden die Print-Zeitungen stärker, wie die hellgrüne Fläche von 2004 bis 2008 zeigt. Interessant ist am amerikanischen Vergleich auch die Tatsache, dass immer noch drei Viertel aller US-Bürger angeben, News am Vortag via Fernsehen, Radio oder Print erhalten zu haben – unabhängig von der für den Konsum eingesetzten Zeit.
Print hält seinen Anteil seit 2008, Radio und TV bauen sogar minimal aus und die orange eingefärbte News-Zeit fürs Web kommt einfach hinzu. Das Total von 70 Minuten für am Vortag gelesene News ist ein Höchstwert, wie zuletzt 2004 oder Mitte der 90er Jahre erlebt. Nicht in dieser Stunde und zehn Minuten enthalten sind News, die übers Handy oder andere mobile Geräte gelesen wurden.
Wir werden mehr Medien konsumieren – vor allem Online
Ist Online also doch die Chance für Print – und nicht der Totengräber? Digitale und traditionelle Plattformen nutzen gemäss Pew vor allem höher gebildete und ältere Bevölkerungsgruppen. Diese Zielgruppen werden Print wohl am längsten erhalten bleiben. Mit dem Zusammenwachsen von Web, Fernsehen (und Radio) auf einem Gerät entsteht eine «unheilige» Allianz von zeitfressenden Medienbildschirmen. Zwischen PC, Handy, Tablet und Internet-TV bleibt wenig Raum für Papierrascheln. Trotzdem: Printnischen werden bleiben, kombiniert mit starker Online-Präsenz.
Zum Thema:
Facebook als Traffic-Maschine (Mondaynote)
Das Internet auf dem Weg zum Leitmedium (FAZ)
Mehr Dialog im Journalismus (bernetblog)
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These: Eine Hälfte der Social-Media-Nutzer nennt sich inzwischen Social-Media-Berater und spammt die andere Hälfte zu. Gegenthese?
13
Okt
by @sixtus
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Migipedia: Community bringt Kult-Ice-Tea in die PET-Flasche
07
Okt
Migros kommt dem Wunsch der User nach.
Migros kommt dem Wunsch der User nach.
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Flattr belohnt Meinung vor Qualität und Aufwand
04
Okt
Seit über einem halben Jahr wird der Micropaymentdienst Flattr nun eifrig in der deutschsprachigen Blogosphäre eingesetzt. Immer deutlicher wird: Nutzer belohnen über Flattr primär Meinung und Kreativität, weniger Aufwand und Tiefe von Inhalten.
— Wie man für ein Butterbrot Tausende von Lesern gewinnt: — Mit einer Textanzeige auf netzwertig.com. Schluss mit Pageimpressions, TKP und CPC: für weniger als 35 Euro erscheint Ihr Text in drei Artikeln an dieser Stelle und erreicht dreimal über 22`000 interessierte Leser. — Textanzeige —
Während des Verfassens meiner Analyse über die Eigenheit des Social-Web-Schwarms, nicht immer der beste Qualitätsindikator für Inhalte im Netz zu sein, spielte ich kurz mit dem Gedanken, auch Flattr in meine Beobachtung mit einzubeziehen. Allerdings entschied ich mich dagegen, denn selbst wenn es einen Zusammenhang zwischen der Tweet-, Like- und Flattr-Bereitschaft gäbe, so spielt die Anzahl von Flattr-Klicks momentan bei Diensten zur Aggregation von im Web populären Inhalten noch keine Rolle.
Ein aktueller Blogeintrag der taz veranlasst mich aber dazu, dass Thema nun doch noch einmal aufzugreifen: diesmal nicht aus der Perspektive der Social-News-Aggregatoren, sondern in Hinsicht auf Flattr und dessen Fähigkeit, eine nachhaltige Lösung zu bieten, um Onlineinhalte im Web (teilweise) refinanzieren zu können.
In meinem Beitrag stellte ich fest, dass das beste Social-Media-Potenzial häufig die Inhalte besitzen, in die am wenigsten Arbeit gesteckt wurde. Natürlich ist dies absichtlich überspitzt und ich mache an anderer Stelle auch deutlich, dass dies nicht heißt, dass qualitativer Content (= interessanter Content, in dessen Erstellung viel Zeit investiert wurde) nicht auch fleißig bei Twitter und Facebook weiterempfohlen wird. Unterstreichen will ich mit dieser Aussagen jedoch die Tatsache, dass eben auch ein Posting, das in seiner Anfertigung nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch genommen hat, zum meistgelesenen Artikel in der Twittersphäre avancieren kann.
Interessanterweise zieht die taz im erwähnten Blogbeitrag ein sehr ähnliches Fazit, allerdings nicht im Hinblick auf die “Sharability” ihrer Artikel, sondern auf die Bereitschaft der Nutzer, sich für Texte mit einem Flattr-Klick zu bedanken – die taz gehört zu den wenigen etablierten Zeitungsmarken, die bisher mit dem schwedischen Service experimentieren. Die taz stellt fest:
“Bei der Auswertung der Leser-Klicks zeigt sich, dass die besthonorierten Artikel weiterhin nicht die sind, die den meisten Aufwand mit sich bringen, besonders investigativ sind oder besonders tiefgehend. Spitzenreiter war im September ein Interview mit zwei Kleingewerbetreibenden aus Hamburg-Ottensen, das in der Nord-Lokalausgabe der taz erschien und in dem die beiden erklären, warum sie in ihren Geschäften die BILD-Zeitung nicht mehr verkaufen. Der Text wurde 318-mal geflattert und brachte 132,94 Euro ein – er ist damit mit großem Abstand der bestgeflatterte taz-Text aller Zeiten.”Ein Blick auf die von Carta erhobenen Charts der meistgeflatterten Beiträge aus dem deutschsprachigen Raum im September offenbart ebenfalls, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem offensichtlich investierten Aufwand zur Erstellung eines Textes und dessen Popularität bei Flattr gibt. Zwar rangieren auch einige Veröffentlichungen in den Flattr-Charts, die augenscheinlich viel Zeit und Muße gekostet haben – so beispielsweise “Die Debattenkultur bei Zeit Online und Sueddeutsche.de – ein Vergleich” – Meinungslastige Kurz-Postings wie “Das BKA, die Zugriffs-Entzugs-Behörde“, “Mit Googles Riesenfröschen durch Raum & Zeit” oder “Der Wert der Bildung: 1,39 €” überwiegen jedoch, erhielten in einem Monat Flattr-Klicks im dreistelligen Bereich und platzieren sich ganz oben in den Flattr-Charts. Die Toplisten aus den Vormonaten zeichnen ein ähnliches Bild. Wo liegt nun das Problem? Kommen kurze, knackige Beiträge grundsätzlich besser an als lange, komplexe und tief in die Materie einsteigende? Sind Blogger und Journalisten Schuld, weil sie zu wenig Zeit in ihre Inhalte investieren und zu oft ihre eigene Meinung publizieren? Ist Flattr nicht strikt genug, was Regeln betrifft, welche Inhalte überhaupt mit einem Flattr-Button versehen werden dürfen? Nein, nein und nein. Das Problem, sofern man es als solches bezeichnen möchte, sind – wie schon beim Thema der Social News – wir alle, also die User selbst: Denn Flattr-Nutzer belohnen – so verdeutlichen es die Erkenntnis der taz sowie das Flattr-Ranking von Carta – Meinung und Kreativität, aber nicht notgedrungen Aufwand, Tiefe und Informationsgehalt, sprich Qualität. Natürlich kann ein meinungsstarker, kompakter Blogpost auch als qualitativ hochwertig wahrgenommen werden – offensichtlich wird Meinung jedoch höher gewichtet als Aufwand und Qualität, denn sonst sähen die Flattr-Charts anders aus. Die oben verlinkten Beispiele zeigen, worauf es ankommt: Die jeweilige Zielgruppe muss sich emotional angesprochen fühlen. Das geschieht in der Regel durch starke Meinungen, mit denen sich die Leser identifizieren können, nicht durch langwierige Analysen zu Themen, die zwar wichtig, aber kaum geeignet für den virtuellen Stammtisch sind. Da machen sich pointierte Posts zu Zensurvorwürfen, Medienpannen oder politischen Entgleisungen sehr viel besser. Im Extremfall reicht das fast kommentarlose Abbilden eines Screenshots, um die Stimmungslage der Leserschaft einzufangen und sie zu einem spontanen “Danke” über Flattr zu veranlassen. Ist das nun schlecht? Überhaupt nicht. Aber es ist nach dem guten Start von Flattr eine ernüchternde Erkenntnis für diejenigen, die in dem Service eine eventuelle Refinanzierungsform für ihren Content sahen, aber nicht in stark emotional besetzten Nischen aktiv sind. Dort scheint Flattr bisher am besten zu funktionieren. Ob dies immer so bleiben wird, liegt in den Händen der Nutzer. Ob diese aber aus ihrer Haut können, ist offen. P.S. Bei Blogwerk liegen die Flattr-Einnahmen relativ konstant bei rund 200 Euro monatlich, netzwertig.com trägt in etwa die Hälfte zum Flattr-Umsatz bei.
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sufranke: Social Media Starter - nicht Guideline: http://wp.me/p13Gl3-23
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